Samstag, 18. April 2026

Starker Geistenbecker Auftritt gegen den Bergischen HC II

TV Geistenbeck – Bergischer HC II 34:29 (15:13)

Knapp 1 Woche nach Bekanntgabe des Oberliga-Rückzugs zeigte das Team des TV Geistenbeck im vorgezogenen Freitagabendspiel gegen die favorisierte Bundesliga-Reserve des Bergischen HC einen wirklich starken Auftritt. Zwar ohne David Flock und Timo Hüpperling, dafür aber nach 7 Wochen endlich wieder mit Nicolas Reinartz kam der TVG prima ins Spiel und legte nach 12 Minuten eine 9:6 Führung vor - zwang die Gäste so früh zur 1. Auszeit. Der BHC war mit vollem Kader angereist und stellte taktisch in der Folgezeit auf eine offensive 5-1 bzw. 3-3 Deckung um, brachte so den TVG aber nur kurz in Schwierigkeiten, denn nach dem 13:13 Ausgleichstreffer legte der Gastgeber eine 15:13 Halbzeitführung vor. Nico Reinartz (6 / Foto) zeigte sich dabei auf Halblinks als belebendes Element im TVG-Spiel und war von der Solinger Defensive kaum zu halten. Die Zuschauer in Mülfort sahen dabei von beiden Teams eines der wohl besseren Oberliga Begegnungen in dieser Saison.

Im zweiten Abschnitt zeigte dann der Vizemeister der vergangenen Saison zu was er in der Lage sein kann, wenn es personell im Kader stimmt. Nach dem 25:25 in der 49. Minute nutzten die Geistenbecker die Räume der offenen BHC-Deckung in der Crunchtime entscheidend für sich. Der TVG machte nun im Angriff kaum Fehler und zog über seine Rückraumspieler immer wieder in die Tiefenräume. Kapitän Vincent Schimanski (11) wurde immer stärker und war maßgeblich daran beteiligt, dass seine Mannschaft auf 33:26 (58. Minute) davonziehen konnte. Letztendlich fuhr Geistenbeck mit einem recht deutlichen 34:29 seinen 8. Saisonsieg ein. Völlig verdient, denn der TVG lag über die gesamte Spielzeit nicht einmal in Rückstand.

TVG-Statistik:
Nordmann (1), Piel – Schimanski (11), Reinartz, Leistner (je 6), Lüttke (4), Krücken, Meißner (je 2), Forstbach, Geraedts (je 1), Pöstges, Genenger

Nächstes Spiel:
Bergische Panther II – TV Geistenbeck (Sonntag, 26.04.2026 / 14 Uhr in Burscheid)



Samstag, 11. April 2026

Geistenbecker Spiel gegen den Ohligser TV fiel ins Wasser

TV Geistenbeck – Ohligser TV (abgesagt)

Das Oberligaspiel TV Geistenbeck gegen den Ohligser TV konnte aufgrund starkem Wassereinbruch durch die Hallendecke in Mülfort nach Niederschlägen nicht durchgeführt werden. Beide Teams waren bereits in der Aufwärmphase, als sich auf dem Hallenboden eine große Wasserpfütze bildete. Die beiden Unparteiischen Michael Beser und Tim Werkmeister hielten es für unverantwortlich das Spiel anzupfeifen. Beide Teams werden sich zeitnah auf einen Ausweichtermin verständigen.

Nächstes Spiel:
TV Geistenbeck – Bergischer HC II
Achtung! Bereits am Freitagabend, 17.04.2026 um 20.30 Uhr soll das das nächste Meisterschaftsspiel in der Sporthalle Mülfort angeworfen werden.



Jahreshauptversammlung 2026






 

Mittwoch, 8. April 2026

Der TV Geistenbeck zieht seine 1. Mannschaft aus der Oberliga zurück

Knapp ein Jahr nach dem größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte – der Vizemeisterschaft in der Oberliga – muss der TV Geistenbeck den Rückzug seiner 1. Mannschaft aus der 5. Liga zur Saison 2026/2027 bekannt geben.

Bereits nach der vergangenen Saison verlor der TVG drei Stammspieler aus beruflichen Gründen. Vor Beginn der laufenden Spielzeit kündigten zudem weitere Spieler an, den Verein nach Saisonende aus privaten oder beruflichen Gründen zu verlassen. Anfang 2026 folgten zusätzliche Abgänge, da sich einige Spieler sportlich neu orientieren wollten – sei es durch Umzug oder den Wechsel in höhere Spielklassen.

Dadurch wurde es zunehmend schwieriger, einen konkurrenzfähigen Oberliga-Kader zusammenzustellen. Sowohl in der Breite als auch in der Qualität entstand eine immer größere Lücke.

In den vergangenen Jahren setzte der TV Geistenbeck bei der Verstärkung seines Kaders gezielt auf ambitionierte Spieler aus dem Jugendbereich sowie aus unterklassigen Teams im Großraum Mönchengladbach. Der Verein ist stolz darauf, dass sich viele Spieler hier sportlich weiterentwickeln und ihre größten Erfolge im Trikot des TVG feiern konnten - sei es in der Meisterschaft in Verbands- bzw. Oberliga, im Pokal bzw. bei den Stadtmeisterschaften. In Gesprächen mit der Mannschaft zeigte der Verein großes Verständnis für die geäußerte Kritik an einer fehlenden sportlichen Perspektive in der Oberliga. Gleichzeitig fehlte jedoch auch von einigen Führungsspielern ein frühzeitiges klares Bekenntnis zum Verein. Dies löste eine Kettenreaktion aus, durch die der Kader zunehmend auseinanderbrach.

Trotz intensiver Bemühungen gelang es im Frühjahr 2026 nicht, ausreichend Neuzugänge für eine stabile Oberliga-Mannschaft zu gewinnen. Dabei macht sich auch bemerkbar, dass der Verein seit Jahren keine eigene Jugendarbeit mehr betreibt und daher stark von externen Zugängen abhängig ist. Erschwerend kam hinzu, dass die Einteilung der Oberliga in den vergangenen zwei Spielzeiten wenig günstig war. Nach einer Saison mit Spielen im Raum Köln, Aachen und Bonn führte der Spielbetrieb zuletzt vor allem ins Bergische Land und in den Kreis Essen. Dadurch fehlten lokale Derbys sowie die Präsenz im gewohnten Umfeld der Kreise Grenzland und Krefeld, was die Spielergewinnung zusätzlich erschwerte.

Auch Gespräche über mögliche Kooperationen oder Fusionen mit anderen Vereinen wurden geführt, konnten jedoch nicht rechtzeitig hinsichtlich einer vernünftigen Planung für die kommende Saison umgesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand des TV Geistenbeck eine bewusste und verantwortungsvolle Entscheidung getroffen: Ab der Saison 2026/2027 wird die 1. Mannschaft in der Verbandsliga antreten. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln und weiterhin attraktiven, überregionalen Handball zu bieten.
Die 2. Mannschaft wird in der 2. oder 3. Regionsklasse spielen – eine 3. Mannschaft wird nicht mehr gemeldet.

Diese Entwicklung ist sportlich bedauerlich, da sich der finanziell gesunde und strukturell gut aufgestellte Verein die Zugehörigkeit zur Oberliga hart erarbeitet hat. Dennoch ist der Rückzug aus Sicht der Verantwortlichen ein notwendiger Schritt, um den Verein langfristig stabil aufzustellen.

Die laufende Saison wird selbstverständlich regulär und mit vollem Einsatz zu Ende gespielt.
Der Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei allen scheidenden Spielern für ihre Treue und ihr Engagement.

Vorstand

TV Einigkeit Geistenbeck 1900 e.V


Sonntag, 22. März 2026

Geistenbeck verliert in Wuppertal

LTV Wuppertal – TV Geistenbeck 34:29 (21:14)

Aus einem 10:11 Rückstand in der 18. Minute legte das Spitzenteam des LTV Wuppertal bis zur Pause einen 11:3-Lauf hin und nahm eine beruhigende 21:14 Führung mit in die Kabine. Der TVG konnte in dieser Phase einerseits das enorm effektive Tempospiel der Wuppertaler über Timo Blum (10) und Kevin Knaupe (5) nicht aufnehmen und andererseits bekam der Innenblock den körperlich starken LTV-Kreisläufer Corin Salz nicht so wirklich in den Griff. Wuppertal war in der 1. Halbzeit einfach besser – zu allem Überfluss verlor der TVG kurz vor dem Kabinengang auch noch Kreisläufer und Innenblockspieler Marvin Lüttke nach grobem Foulspiel durch die berechtigte rote Karte.

Samstag, 14. März 2026

Gegen Wülfrath hätte beim TVG mehr stimmen müssen

TV Geistenbeck – TB Wülfrath 28:34 (14:18)

Der TVG musste erneut auf Führungsspieler Nico Reinartz und diesmal leider auch auf beide Rechtsaußen verzichten. Besonders bedenklich scheint der Ausfall von David Flock (Foto), der sich im Training wohl schwerer verletzt hat und dem nur gute Besserung zu wünschen ist.

Um das Fazit vorwegzunehmen, muss man resümieren, dass zu viele Zeitstrafen dem TV Geistenbeck im Heimspiel gegen den TB Wülfrath hinsichtlich eines Erfolgs im Wege standen. Letztendlich kassierte der TVG 8 Hinausstelllungen – Wülfrath hingegen nur 3.

Samstag, 7. März 2026

Der TVG gewinnt in Solingen-Aufderhöhe

TSV Aufderhöhe – TV Geistenbeck 32:27 (14:16)

Der TSV Aufderhöhe hatte gegen die Gäste aus Mönchengladbach in der Anfangsviertelstunde die Nase vorne und führte 10:6. Doch eine schwere Verletzung ihres agilen Rückraumspielers Christopher Richter (musste mit Schulterverletzung ins Krankenhaus) und die dadurch bedingte längere Spielpause brachten die Solinger irgendwie aus dem Konzept. Man kann es natürlich auch so sehen, dass die Geistenbecker sich in der Unterbrechung neu sammelten und in der Folgezeit das Spielgeschehen übernahmen.